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Jeder von uns hat Zeiten, in denen das Leben schwerer ist als sonst.

Egal ob gesundheitliche, berufliche oder beziehungsspezifische Hürden. Immer wieder gilt es, nach dem Hinfallen wieder aufzustehen.

Gerade beim Prozess, etwas verändern oder genauer gesagt, etwas verbessern zu wollen, haben wir alle immer wieder unsere Mühen.

Wir haben manchmal das Gefühl, dass der gewünschte Zustand sich nie erreichen lässt, oder gar, noch in weitere Ferne rückt, als er davor schon war.

Ziele stecken

Aus der Psychologie ist mittlerweile bekannt, dass alle Szenarien sich deutlich vereinfachen und gewünschte Resultate sich um ein vielfaches leichter erzielen und meist übertreffen lassen, wenn wir uns klare Ziele stecken.

Wenn wir z.B. unsere Gesundheit verbessern wollen, sollten wir klar ausformulieren, was genau wir uns darunter vorstellen.

Um eine wirkliche Veränderung zu erwirken, sollten wir unsere Ziele auch möglichst hoch, aber erreichbar, also realistisch stecken.

Das ist meist leichter gesagt als getan, denn im Normalfall ist es ein, zumindest gefühlt, langer Weg vom aktuellen Zustand bis zu unserem Ziel.

Also ist es wichtig, dass wir unser Ziel

  1. realistisch wählen
  2. trotzdem so hoch als möglich stecken und
  3. sehr detailliert formulieren

Was ist mit Punkt 2 gemeint?

Nehmen wir an, wir haben bislang nahezu gar keinen Sport getrieben und wir möchten durch Lauftraining unseren Gesamtzustand deutlich verbessern.

Dann sollten wir uns als Ziel z.B. für ein Jahr Training das Ziel setzen, am Ende des Jahres mit Leichtigkeit einen 10 km Lauf zu schaffen.

Das ist grundsätzlich realistisch, aber für eine völlig unsportliche Person (mit durchschnittlichem Körpergewicht) ein hoch gestecktes, anspornendes Ziel.

Weitere, wichtige Faktoren bei der Zielformulierung sind, dass wir uns

  1. auf dem Weg zum Ziel
  2. im Ziel selber

wohl fühlen.

Um bei dem Laufbeispiel zu bleiben:

Die gesamte Zielsetzung von 10 km bringt uns nichts, wenn der Weg bis dort hin für uns extrem hart ist. Wenn wir jedes Mal beim Training uns erbrechen müssen vor lauter Anstrengung, dann haben wir den falschen Weg zum Ziel gewählt.

Wenn wir nach einem Jahr unser Ziel erreicht haben, 10 km zu laufen und uns gut fühlen, weil sich auch noch unser Äußeres durch einen gewissen Gewichtsverlust zum Wohlfühlkörper verändert hat, dann können wir davon ausgehen, das richtige Ziel gesteckt zu haben.

Auf die Details kommt es an

Je detaillierter wir unsere Ziele formulieren, desto präziser ist es für uns möglich, sie zu erreichen.

Bei unserem Beispiel mit dem Lauftraining sollten wir natürlich nicht nur das Ziel vor Augen haben, das wir in 12 Monaten erreichen wollen.

Wichtig ist, auf dem Weg dorthin, kleine, gut aber nicht zu leicht zu erreichende Ziele zu stecken.

So wäre es sinnvoll, als Tagesziel einen drei Kilometer lauf in Angriff zu nehmen.

Diese sind für einen absoluten Anfänger schon herausfordernd.

Wenn die drei Kilometer dann leichter erreicht werden, kann das Ziel beispielsweise auf fünf Kilometer pro Tag erhöht werden.

Fünf Kilometer sind dann ein gutes Tagespensum, um längerfristig weitere Strecken zu erreichen und eine gewisse Grundfitness aufzubauen.

Zusätzlich zu der Laufstrecke, könnte man sich hier als weiteres Ziel eine sinnvolle Ernährungsumstellung vorstellen. Sollte jemand täglich das klassische Junkfood konsumieren, besteht auch hier sehr viel Potential, viel in kleinen Schritten zu verändern. Ein spezifiziertes Ziel könnte so aussehen, dass zuerst gewisse Nahrungsmittel ersetzt werden durch Gemüse etc. etc.

Das letzte Ziel, das ich bei diesem Beispiel anführen möchte, könnte das Aufhören des Rauchens sein.

Analog zur Erhöhung der tägliche Laufstrecke, könnte man hier das Ziel setzen, jede Woche weniger zu rauchen. Anstatt einer Packung, erstmal nur noch eine halbe Packung täglich und so weiter.

Die Beispiele sind frei gewählt, sollen aber die Möglichkeiten aufzeigen, wie mit relativ wenig Aufwand herausfordernde, detaillierte und vor allem positive Ziele gesteckt werden können.

Genau so geht dann der Klient zusammen mit mir bei der Zielplanung und Umsetzung vor. Auch wenn vielleicht die Person vorher sich selber gar nicht vorstellen konnte, ihre Fitness verträglich und sinnvoll zu erhöhen.

Zeitlich greifbar

Ein weiterer Punkt, der bei der Zielsetzung enorm wichtig ist und die Umsetzung erst realistisch werden lässt, ist, dass die Ziele zeitlich greifbar sein müssen.

Bei unserem Laufbeispiel wird es extrem schwierig, spürbare Fortschritte zu machen, wenn die 10 km erst in drei Jahren erreicht werden sollen.

Die Zeit ist so schnelllebig, dass schon die Vorausplanung auf ein Jahr manchmal nahezu unrealistisch erscheint. Genauso können wir uns kaum vorstellen, was bis in drei Jahren alles geschieht. 12 Monate sind hier noch eher abschätzbar.

Theorie hin oder her.

Wie auch schon die Zielsetzungstheorie aus der Psychologie besagt ( http://lexikon.stangl.eu/21045/zielsetzungstheorie/ ), sollte das Ziel, das wir zu erreichen wünschen, immer positiv, erreichbar aber trotzdem herausfordernd sein.

Bei der richtigen Mischung, wird uns das zu erreichende Ziel enorm motivieren. Und beinahe noch wichtiger: wir werden den oftmals langen Weg zu unserem Ziel gerne gehen, meist sogar lieben.

Kontinuierliches Feedback

Wenn wir den Weg zu unseren Zielen unter professioneller Begleitung gehen, ist das Feedback von außen unglaublich wichtig. Nur durch direktes, offenes und ehrliches professionelles Feedback, können wir bestmögliche Ergebnisse für uns erzielen.

Zusammenfassend kann man nun sagen, dass wir unsere positiven Ziele realistisch, aber trotzdem hoch stecken sollten.

Der Weg dorthin muss motivierend sein und von einer professionellen Person begleitet werden, die regelmäßiges, sachliches Feedback zur persönlichen Entwicklung gibt.

Möchtest du deine Beziehung zu deinem Partner oder deinen Kindern positiv nach deinen Wünschen verändern?

Dann schreib’ mir gerne eine Nachricht über eine der vielen Kontaktmöglichkeiten auf meinen Seiten, oder schreib’ einfach eine Mail an hallo at beermanncoaching Punkt de

Dann schauen wir, ob wir auch dich mit deinen Zielen voranbringen können.

Lass’ dich nicht verwirren, ich habe meine Mailadresse so geschrieben, weil sie sonst automatisierte Programme im Internet anlockt, die mir dann unerwünschte Mails zukommen lassen.

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